Lager

"Galladoorn 17 - Volksspektakel zum Zweikönigstag "

Burgruine Lißberg;

22. - 23.09.2007

     
   

Übersetzung der Aufzeichnungen von HadaraH und Nik'arach Alalai:

"Und wieder einmal entschlossen wir uns zu einer Reise, die uns diesmal an die Grenzen unseres eigenen Reiches führte - Lißberg ist nicht allzu weit von unserem derzeitigen Lagerplatz unserer Oase entfernt.

Nach viel Treibens und Tuns am Vorabend der Reise, HadaraH hatte freilich alles vorbereitet, packten wir unsere Kamele und sonstigen Lasttiere (genannt VW Polo) mit unseren Zelten, Handelswaren, Lampen und Kriegsgerät voll. Nach einer kurzen Schlafenspause brachen wir dann am Morgen des nächsten Tages auf, um noch in der Morgensonne an die Grenzen unseres Reiches zu gelangen. Diese werden markiert durch eine uralte Festung, die Lißburg, welche da thront über einem schönen Tal mit einem gewaltigen Strom und diese Burg wacht über allem. In jener uralten Festung fand vor vielen tausend Jahren das Hochszeitsfest des größten aller Königspaare statt, die letzten Herren von Numenore, Ar-Pharazon und seine Königin. Viele edle Gäste waren da anwesend und Könige ferner und fremder Reiche huldigten dem Königspaar und feierten mit ihnen und prächtiger ward noch nie ein Fest gefeiert, noch wird es je wieder ein solches geben. Doch das Reich ist längst zu Staub zerfallen und von der stolzen Festung stehen nur noch ein paar Mauern und der alte, vom Wind verwitterte, Turm.

Dort in diesen ehrwürdigen Mauern hatte sich eingefunden ein neues und junges Volk, das dort Spiele abhielt und einen Wettstreit, zu Ehren eines Tages, den sie Zweikönigstag nennen. Und doch wissen sie von all der Vergangenheit der großen Könige nichts.

Sobald wir dort an jener ehrwürdigen Stätte uns eingefunden, begrüßten wir die Herren jener Zusammenkunft und schlugen alsbald unser Zelt im Schatten hoher Bäume auf, die noch von den alten Zeiten zu erzählen wissen. Und dort lernten wir einige dieses Volkes kennen und auch merkwürdige Geschöpfe, denen man nicht trauen kann - sie stehlen und versuchen, sich nicht einmal zu verteidigen, wenn man sie dabei erwischt - wenig Edles ist an diesen seltsamen Wesen, welche man "Kender" nennt und die ein wenig an Halblinge erinnern. Gebt acht auf diese Kreaturen, wenig Ehre besitzen sie.

Nebenan in einem kleinen Zelt lagerten ein Bierbrauer und sein Weib. Die beiden waren wohl gesprächig, führten eine höfliche Sprache und so tauschten wir Flaschen berauschender Getränke, denn er schien doch ein Meister seines Fachs und der hohen Kunst des Herstellens berauschender Tränke.

Wir sahen allerley übles Gesindel, man versuchte uns sogar zeitweise zu erpressen, doch man sah dieses Gesindel nicht mehr wieder - der Biß der schwarzen Schlange ist stets tödlich !

Es waren Piraten wohl zu sehen, Barden mit gar unanständigen Liedern ("nimm 2, nimm 2, den Finger im P.., was ist den schon dabei"), Zinngießer, Soldaten, Söldner, Waldläufer, Kobolde, Elben, Südländer anderer Stämme und allerley Leute, die nicht wirklich gefährlich wirkten. Doch selbst an diese konnten wir einige unserer Waren absetzen und unsere Rituale vollziehen, der schwarzen Schlange und dem Auge mit dem Verbrennen edler Harze zu huldigen.

Da wir auf unserer Mission fremde Gebräuche kennen sollten, begaben wir uns des nächtens in eine Spelunke, wo Getränke aller Art in großen Mengen genossen wurden und dabei konnte man fremdartigen Liedern lauschen. Wir lernten auch ein Spiel vom Bierbrauer und seinem Weibe, welches uns gar wohl gefiel.

Als wir am Abend sehen konnten, dass man auch an der Grenze unseres Landes, mit Feuerspiel und Feuerwerk aufwartete, konnten wir uns beruhigt zurückziehen, denn auch hier war unser Kult gegenwärtig - das Feuer des lidlosen, dunklen Auges brennt in der Nacht. So schliefen wir ruhig mit der Hoffnung, dass wir wieder kommen konnten und lauschten den fremden Gesängen, den Trommelklängen und dem Flüstern der uralten Eichen, unter denen wir lagerten und die von alter Zeit erzählten und mit dem Bewurf von tausenden Eicheln auf unser Zelt an diese alten Zeiten erinnerten.

So fiel uns der Abschied und die Rückkehr in den Alltag schwer, nach vielerley Abschied und wir versprachen, dass wir wiederkommen würden.

Und hier sitze ich nun und schreibe dies, während HadaraH all den seltsamen und ereignisreichen Tag in Bilder verwandelt.

Möge das lidlose Auge uns reichlich belohnen !

Möge unsere Stammesmutter HadaraH ewig leben.

Mögen unsere neuen Freunde und Verbündeten sich als ebenso treu wie tapfer und kampfesmutig erweisen.

Ein Hoch auf die schwarze Schlange."

 

Ende der Aufzeichungen von Ni' karach Alalai

 

       
   
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