Seminar Schwertkampf und Instinktives Bogenschießen

Leitung: Kriegerclan zu Lich und Rheinhessen

Gau Algesheim 21.+ 22.05.05

     
 

Inmitten des Wonnemonats, der schönen "Maienzit" lagerte der Kriegerclan zu Lich im Pfälzischen Rhinlande. Dort waren geladen Gäste, welche sich im Schwertkampfe oder im Schießen mit dem Bogen üben wollten.

Der Kriegerclan selbst besteht aus wahren Haudegen, die sich auf allerley Waffenhandwerk verstehen. Dabei mussten wir lernen, dass es nicht immer die größten und stärksten Recken sind, die das Schwert auf meisterhafte Art und Weise zu schwingen vermögen. Unser Lehrmeister war hingegen ein Mann besten Alters von eher durchschnittlicher Größe, eben jene Sorte Krieger, die zum Schaden seiner Feinde und zum Wohle seiner Freunde stets unterschätzt wird. Also paßt auf, mit wem Ihr Euch so anleget !

Für den Kampf mit dem Schwert ( und allerley Handwaffen ) war Meister Jürgen Thiedemann Lehrer und für die Kunst des Bogenschießens Markus von Hammel.

Zum Abend dann mussten sich die Teilnehmer des Seminars mit dem ersten Krieger des Clans messen, ob der Entscheidung, man sich für das morgige Turnier zu qualifizieren. Nur jene wurden zugelassen, die mit dem Schwerte manierlich umzugehen gelernt und sich ritterlich zu benehmen wußten.

Nach lehrreichen und für manchen auch leicht schmerzvollem Lernen und Lehren ( Blessuren trugen eher die Lehrer als die Schüler davon ) gab es am Samstage des Abends noch ein Gelage, welches ob des feuchten Wetters im Garten derer von Hammel unter festem Dache abgehalten werden mußte. Das Wetter übrigens war wohl der einzige Gegner, den der Kriegerclan zu besiegen, nicht in der Lage war.

Das Gelage war eines Ritters würdig, sowohl an Mengen als auch an Wohlgeschmack, sodass wir es auch von dieser Seite gerechtfertigt halten, dass Markus von Hammel an diesem Abend der Kriegerstatus verliehen wurde.

Nur wenige entschieden nach dem Gelage im feucht-nassen Lager des Clans zu nächtigen, mehr hingegen traten den Heimweg an, um zum sonntäglichen "Tourney" wohl ausgeruhet zu sein.

Am Sonntage also begab es sich, dass die Recken, welche das Kriegshandwerk mit dem Schwerte frisch gelernt hatten, nun im Zweikampfe sich messen sollten. Die Paare wurden hierzu per Los bestimmt und- auch hier sei dem Clan gedanket- mit clan-eigenen Gambesons, Helmen, Handschuhen und wer wollte, auch Schwertern ausgerüstet, auf dass niemand zu Schaden komme.

Es muss gesagt werden, dass Nikardus von Buchenstein und Stefan der Bogenschütze sich nicht als die Ungeschicktesten erwiesen haben.

Auch muss gesaget werden, dass nicht alle der gemeldeten Schüler auch zum "Tourney" antraten, doch Feigheit sey hier nicht unterstellet.

Unser neu erlerntes Kriegswerk präsentierten einige der Schüler mit ihren Lehrern dem staunenden Bogenschützenverein zu Gau- Algesheim. Nach diesem Beweis unser aller Tapferkeit ist wohl keine Feindseligkeit von dieser Seite mehr zu erwarten.

Erst nach dieser Feuertaufe ging es dann doch noch gen Heimat. Etwas Wehmut war in den Herzen, war das Wochenende doch von Ritterlichkeit gepräget und nicht von Gemetzel barbarischer Art.

Habet Dank für dieses mittelalterliche Wochenende !

Doch sehet selbst:

     
 
  Lager am Morgen
Die Herrin derer von Hammel
     
 
  Peter wie immer beim Stricken

Nikardus derer von Buchensteine

   
 
   Nikardus im Turnier
Nikardus 2. Gegner
   
  Bogenschützen vor dem Lager
Stefan, der Bogenschütze
     
 
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